Physiotherapie für Kinder: Hamburg-Bergedorf

Tel.: 040 41 626 63-12 Kontakt

Atemtherapie

In unserer Praxis bieten wir Atemtherapie für Kinder mit chronischen Atemwegserkrankungen und Mukoviszidose an.

Wem kann die Atemtherapie helfen?

Eine Verordnung für Atemtherapie kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann eine chronische Erkrankung vorliegen, wie zum Beispiel Asthma bronchiale, Bronchitis, oder Cystische Fibrose (früher Mukoviszidose). Zum anderen gibt es Kinder, die gerade in der feucht, kalten Jahreszeit zu rezidivierenden (also immer wiederkehrenden) Infekten der Atemwege neigen und dadurch gelegentlich, je nach Bedarf, mit Atemtherapie behandelt werden können.

Unsere Arbeit mit der Atemtherapie

In der Therapie findet eine Aufklärung und Angstminderung über das entsprechende Krankheitsbild statt. Darüber hinaus werden Hilfsmittel besprochen und unter anderem ihr Einsatz optimiert. Der Therapeut analysiert das Atemverhalten und gibt Übungsaufträge und Selbsthilfetechniken, um die Atmung effizienter zu gestalten. Durch die spezifischen Übungen können Atmungsmuster verändert und optimiert werden.
Eine dritte Säule der Atemtherapie sind die so genannten passiven Maßnahmen. Hierbei werden durch massageähnliche Griffe das Gewebe "um die Lunge herum" gelockert, so dass hinterher durch die verbesserte Beweglichkeit eine stärkere Belüftung der Lunge ermöglicht wird. In der Kombination mit Atemübungen kann eventuelle Flüssigkeit oder Schleim aus der Lunge gelockert und abgehustet werden. Dies bezeichnet man als Sekretmobilisation. Es können bereits Neugeborene mit Atemtherapie behandelt werden, dies kann zum Beispiel durch eine Frühgeburt oder bei einer Lungenentzündung durch verschlucktes Fruchtwasser notwendig sein.

Wer darf Atemtherapie anbieten?

Da die Atemtherapie Teil der allgemeinen Krankengymastik ist, kann sie jeder examinierte Physiotherapeut durchführen. Im Falle einer schweren chronischen Atemwegserkrankung (wie z.B. Cystische Fibrose/Mukoviszidose) ist eine spezielle Zusatzqualifikation erforderlich, die der Therapeut vorweisen muss.