Physiotherapie für Kinder: Hamburg-Bergedorf

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Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist eine Therapieform, für die gezielte Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates, also Gelenken, Sehnen, Muskeln, Bändern und Nerven, welche Schmerzen bereiten und in ihrer Beweglichkeit und Elastizität gestört sein können.
Geprägt wurde dieses Konzept von Osteopathen, Chiropraktikern und Kinesiologen, so dass es heute eine sehr fortschrittliche Therapie darstellt, auf Grundlage aktueller Forschung und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Gezielte Techniken ermöglichen die umfangreiche Diagnostik und anschließende Behandlung von Blockaden, einen Mangel an Beweglichkeit, Schmerzzuständen oder anderen Symptomen.

Wem kann die Manuelle Therapie helfen?

Im Bereich der Physiotherapie für Kinder können Kinder aller Altersstufen, auch sehr kleine Säuglinge, erfolgreich mit Manueller Therapie behandelt werden. Ein sehr frühe Behandlung gewährleistet in den meisten Fällen sogar eine besseren Behandlungsverlauf. Dabei sind die Techniken dem Alter und Größe des Kindes genau angepasst und die Therapeuten auf die Behandlung von Kindern und Säuglingen spezialisiert. Eine der bekanntesten Techniken für Säuglinge ist die Atlastherapie nach Arlen, die allerdings nur von einem Arzt/Orthopäden/Heilpraktiker durchgeführt werden darf.  Sie ist für Außenstehende so diskret, dass kaum zu erkennen ist, was der Behandler macht, da nur kleine, zarte Impulse gegeben werden. Auch ein Physiotherapeut mit Zusatzqualifikation kann eine Funktionseinschränkung dieses Gelenkes durch sanfte Techniken positiv beeinflussen. Die Manipulation ("Einrenken" mit schnellen Impuls) kommt in der Manuellen Therapie, die von einem Physiotherapeuten ausgeführt wird, allerdings nicht zum Einsatz,  nur eine weniger invasive Mobilisation.

Mit Manueller Therapie können unterschiedlichste Grunderkrankungen behandelt werden, wie Rheuma, KiSS-Syndrome (Kopfgelenk indiziertes Symmetrie Störung), Hüftdysplasien, Arthrogryposis muliplex congenita, Skoliosen, Fußdeformitäten (Klumpfüße, Sichelfüße oder ähnliche), Wirbelsäulenblockaden und viele Weitere.

Unsere Arbeit mit der Manuellen Therapie

Unsere Therapeuten haben zusätzlich zu ihrer zweijährigen Grundausbildung zum Manualtherapeuten Seminare besucht, um sich auf die Manuelle Behandlung von Säuglingen und Kindern, so wie die Nachbehandlung des sog. KISS-Syndroms zu spezialisieren.

Wer darf Manuelle Therapie anbieten?

Die Manuelle Therapie ist eine Zusatzausbildung u.a. für Physiotherapeuten und darf nur nach erfolgreicher Zertifizierung ausgeübt werden.
Diese Therapieform ist verordnungspflichtig, d.h. Ihr Arzt muss Ihnen, bzw. Ihrem Kind für die Therapie ein entsprechendes Rezept ausstellen. Anschließend kann ein Therapeut mit dieser Zusatzqualifikation das Rezept nach der Behandlung mit Ihrer Krankenkasse abrechnen.